Oktober 19

Neuer Lesestoff!

Es hat lange gedauert, aber endlich ist es so weit: Mit Engineered Minds ist mein neuestes Buch erhältlich! Mein erster Cyberpunk-Roman ist ab sofort als Taschenbuch und E-Book überall erhältlich, wo es Bücher gibt.

Ich war ein Cyberpunk-Fan lange bevor ich mit dem professionellen Schreiben begonnen hatte und auch bevor ich zum Steampunk wurde. Die allererste Fassung dieses Buchs entstand schon in den späten 90ern, damals noch als Idee für das Rollenspiel Shadowrun. Seitdem ist viel Zeit vergangen, ich wurde erwachsen und mit mir die Storykonzepte.

Engineered Minds ist sicher erwachsener als meine Steampunk-Romane. Das soll nun natürlich nicht heißen, diese seien kindisch! Ich würde sie nur etwas verspielter nennen, auch wenn der Anteil an Punk nie fehlt. Der Unterschied ist wohl mehr im Genre. Cyberpunk ist klarer definiert, hat mit Büchern wie der Neuromancer-Reihe und Filmen wie Blade Runner ein klares Bild für Leser und Fans. Bei Steampunk weiß man nie so genau, was einem erwartet, schließlich hat beinahe jeder Fan davon eine andere Auslegung des Begriffs.

Cover Engineered Minds

Man kann den Cyberpunk nicht neu erfinden, aber man kann ihn in das neue Jahrtausend bringen und mit einem europäischen Setting frischen Wind geben. Das war zumindest mein Ziel, neben dem Erzählen einer spannenden Geschichte, natürlich!

Was bleibt mir noch zu sagen? Wer nun neugierig ist, dem kann ich die Leseprobe sehr ans Herz legen. Mir hat es gewaltigen Spaß gemacht, dieses Buch zu schreiben, und ich hoffe nun, ihr habt genauso viel Spaß daran es zu lesen.

Bis zum nächsten Mal!

September 29

Releaseankündigung

Bald ist es so weit, mit Engineered Minds steht mein erster Cyberpunk-Roman in den Startlöchern! Wenn jetzt nichts mehr schief geht, wird das Buch ab dem 14. Oktober bestellbar sein. Ich war schon lange nicht mehr so aufgeregt vor einem neuen Release!

Am kommenden Wochenende, also dem 3. und 4. Oktober, habt ihr dafür die Chance, auf meiner Facebook-Page ein Exemplar meines neuen Buchs schon vor dem Release zu gewinnen! Also reinschauen und mitmachen! 😀

September 21

Fun mit Open Office: Complete Edition

Wenn man so viele Stunden mit OpenOffice verbringt wie ich, stößt man zwangsweise an die Grenzen des internen Wörterbuchs. Was dabei herauskommt, ist oftmals so sehr zum Lachen, dass ich es niemandem vorenthalten will.

Natürlich kann man nicht erwarten, dass das Wörterbuch alle möglichen Kombinationen kennt. So ist das Wort „Polizisteninstinkt“ nicht enthalten, was ich ja noch verstehen kann. Aber mir als Vorschlag „Polygamistensekte“ anzubieten … Ernsthaft???

„Lieferanteneingang“ ist doch ein doofes Wort, wie wäre es mit „Lieferenteneingang“? Was zum Geier sind Lieferenten???

Manchmal will mich das Programm aber anscheinend ärgern. „Einspännig“ kennt er nicht, schlägt stattdessen „vierspännig“ oder „sechsspännig“ vor, aber „Luftschifffahrtsnetz“ wird anstandslos akzeptiert? WTF???

Nein, liebes OpenOffice, ich meinte einen „sehnsüchtigen“ und nicht einen „sexsüchtigen“ Gesichtsausdruck, herzlichen Dank!

Auch interessant: „Holztischchen“ ist kein existierendes Wort, warum nehmen wir nicht „Holztischehen“? facepalm Seit wann dürfen Holztische heiraten, bitteschön?

Es ist gut, zu wissen, dass es ein Unterschied ist, ob man von „Gemach“ oder „Gemächt“ schreibt, jawohl!

Wirklich absurd. Das Wort „Kutschenfenster“ mag selten benutzt werden. Der erste Korrekturvorschlag ist „Postkutschenfahrt“, was schon abenteuerlich genug ist. Etwas weiter unten findet sich dann der Vorschlag „Deutschenfeindlichkeit“. Ja, ehrlich, kein Witz! o.O

Ob eine Streitmacht zur „Entsatzung“ oder „Entsalzung“ geschickt wurde, ist ebenfalls sehr, sehr wichtig, liebe Leute!

Wenn wir schon bei militärischen Ausdrücken sind … Das „Exerzierreglement“ ist OpenOffice ebenfalls unbekannt. Den Vorschlag, stattdessen das „Eierzierreglement“ zu verwenden, finde ich besonders hübsch. ^^

Viele kennen so etwas wie einen „Beschützerinstinkt“. Der Korrekturvorschlag? „Beschützerin stinkt“. Macht Sinn, nicht wahr?

Dass das Wort „Risthöhe“ zur „Rosthöhe“ wird, mutet da fast schon normal an.

Das Wort „Heulgranate“ steht wohl kaum im Duden, das gebe ich zu. Aber was ist mit „Heilgranate“? Wen oder was heilt die?

Das Wort „Julimorgen“ scheint selten benutzt zu werden. Ganz im Gegensatz zu den „Julisorgen“, die ja schließlich jeder Mensch hat, oder?

So ziemlich jeder Mechaniker kennt Dinge, die manchmal „störungsanfällig“ sind. Nicht jedoch mein Wörterbuch! Stattdessen ist doch „schwankungsanfällig“ ein viel schöneres Wort! Ja, ich schwanke auch gerade …

„Veralbert“ ist doch sooo ein schönes Wort, auch wenn es keiner gerne wird. Wenn mir stattdessen „veraltet“ vorgeschlagen wird, komme ich mir aber selber veralbert vor …

„Mistkerl“ sagt man doch nicht! Wie wärs stattdessen mit „Mietkerl“? Klingt doch netter, nicht? ^^

Ob man seine Waffe in einem „Lederholster“ oder einem „Lederpolster“ verstaut, ist ein kleiner, aber nicht unwichtiger Unterschied!

Zugegeben, „Getränkeausschenker“ ist ein wirklich seltenes Wort! Aber Hand aufs Herz, ist „Getränkehausschenker“ so viel häufiger? Wer schenkt mir denn ein Getränkehaus?

Hier wurde ich doppelt veräppelt: Ja, „verzauselt“ steht nicht im Duden, ist wohl zu umgangssprachlich. Nicht nur OpenOffice, sondern auch der Duden selbst schlägt stattdessen „verzaubert“ vor. schluchz

Schmuck mit „Goldlinierung“ ist doch etwas Schönes, nicht? Nääääh, „Goldlinderung“ ist doch sicher passender! Ja, Gold kann gewisse Dinge lindern. Geldmangel zum Beispiel … ^^

Militärische Ausdrücke sind auch immer schön! „Nahverteidigung“ ist doof, wie wäre es stattdessen mit einer „Nähverteidigung“? Geht aber nur, wenn man eine Nähkampfwaffe hat … ^^

Auch „Salvenfeuer“ wird außerhalb des Militärs nicht oft benutzt. Der Vorschlag? „Salinenfelder“. Joah … I don’t even …

Interessant auch die Architektur. „Granitbrunnen“ sind zu selten, nehmen wir stattdessen lieber einen „Granatbrunnen“. Aber aufgepasst, dieser könnte explodieren!

Wie es scheint, wurde mit dem letzten Update das Wörterbuch etwas erweitert. Beim Wort „Kutschenfenster“, stehen nun auch „Kunstschaffender“ und „Schenkungssteuer“ zur Auswahl. Was soll ich dazu schon sagen?

OpenOffice mag es nicht, wenn jemand „stinksauer“ ist. So jemand wird darum automatisch zum „Stinktier“. Joah, passt. ^^

Ebenso ist es doof, wenn jemand „unausgeruht“ ist. Die Lösung ist eine Änderung zu „ausgeruht“. Weil das ja wirklich das Gleiche bedeutet, jawohl!

„Zigarrenförmig“ ist ebenfalls ein doofes Wort. Besser passt da „Ziborienförmig“. Was auch immer das ist …

Den Beruf des „Liftboys“ darf man bei OpenOffice nicht ausführen. Dafür gibt es den „Luftboy“. Wo kann man sich dafür bewerben, das klingt nach ’nem Traumjob? ^^ (Der zweite Vorschlag ist übrigens „Giftboy“. I don’t even.)

Wer seine Umgebung mit „Geschwafel“ nervt, wird dafür „geschwefelt“. Klingt schmerzhaft … Okay, manches Geschwafel kann auch schmerzhaft sein …

„Petrol“ kann man auch mit „Prolet“ umschreiben. Wo ist doch nochmals meine Proletlampe und womit brennt die? o.O

Ein Objekt kann durchaus „schrankgross“ sein, aber deswegen ist es noch lange nicht „krankschoss“. Dazu fällt mir nix ein …

Eine „Transferierung“ endet gerne in einer „Transferirrung“. Wäre da Transverirrung nicht besser? Korrekturvorschlag, liebes OpenOffice-Team ^^

Warum das Programm darauf kommt, „Scheisstag“ durch „Atheistisch“ ersetzen zu wollen, ist mir dagegen schleierhaft … Wen wollen sie damit beleidigen?

Das Ersetzen von „Anziehpuppe“ durch „Abziehpuppe“ zeigt deutlich, dass der Programmierer ein Mann war. ^^

Ein Körperteil kann „schwitzig“ sein, ist aber nur selten „geschwätzig“. (Ausgenommen der Kopf, ich weiß. ^^)

Zum Schluss noch etwas Geografisches. Den „Karrenpfad“ kennen die meisten, aber was ist ein Kartenpfad? Oder, noch besser, ein Narrenpfad? Ich bitte um Aufklärung!

(Ursprünglich geschrieben vom 15. September 2013 – 20. April 2014).

Ergänzung vom 21. September 2020: Da ich längst nicht mehr mit OpenOffice schreibe, wird diese Serie nicht fortgesetzt.

September 21

Das ist aber nicht Steampunk!

„Das ist aber nicht Steampunk!“

Den Satz hat sicher schon jeder gehört, der sich mit dieser Subkultur auseinandersetzt. Es ist ein Damoklesschwert, das über jedem Kleidungsstück, jeder Erfindung, Zeichnung, etc. steht. Nur, wer bestimmt denn eigentlich, ob etwas Steampunk ist? Oder besser gesagt, wer definiert, was Steampunk ist?

Wenn man sich im grossen weiten Netz umschaut, sieht man, dass es ebenso viele Auslegungen wie Fans gibt, und jeder hat eine etwas andere Vorstellung davon. Sei das der britische Lord, der Aethermagier oder die Abenteurerin, die auf der Venus Dinosaurier jagen will. Ist etwas davon mehr oder weniger Steampunk als die anderen beiden? Nein. Nur sind es unterschiedliche Auslegungen eines Genres, aber genau da liegt der Hund begraben. Nur bei einem sind sich die Fans sicher: es ist kein historisches Reenactment.

Wann ist denn nun etwas Steampunk? Ist ein Luftschiff Steampunk? Ist Magie erlaubt? Oder eine dampfbetriebene Laserpistole? Für die drei Fragen gilt die gleiche Antwort. Im Prinzip ja … Man kann diese Fragen aber besser durch eine Gegenfrage beantworten: Was ist denn für dich Steampunk? Vielleicht sollte man an dieser Stelle einmal die unterschiedlichen Ansichten benennen.

Die erste Variante ist der viktorianische Steampunk. Dies ist die klassische Definition des Genres; eine alternative Vergangenheit, in der die technische Entwicklung anders verlaufen ist und die Welt von dampfbetriebenen Luftschiffen und Differenzmaschinen beherrscht wird. Auch diese einfache Definition streut recht weit, so dass ich die Variante noch in Realitätsnah und Realitätsfern unterteile. Der realitätsnahe viktorianische Steampunk ist das, was ich in meinen Büchern beschreibe. Eine Welt, die der unseren sehr ähnlich ist und so durchaus hätte sein können. Der realitätsferne viktorianische Steampunk geht weiter und kann zusätzlich zur erweiterten Technik auch bisher unbekannte Elemente einführen oder Grundsätze der Physik auslassen, die man damals noch nicht kannte. In dieser Variante ist es möglich, mit einem dampfbetriebenen Raumschiff zur Venus zu fliegen oder (frei nach Jules Verne) sich mit einer riesigen Kanone zum Mond zu schiessen. In viktorianischer Zeit wusste man noch nicht, dass dies nicht möglich war, also ist es eine korrekte Art der Science-Fiction.

Die zweite Variante ist der postapokalyptische Steampunk. In einer alternativen Gegenwart oder nahen Zukunft ist die Menschheit am Abgrund und unsere Gesellschaft existiert nicht mehr, sei das wegen eines Kriegs, einer schief gegangenen Zeitreise oder einer Naturkatastrophe. Die Dampfmaschine ist die einfachste Möglichkeit der Energieerzeugung, so dass die Technik einen Rückschritt tat. Gerade in Verbindung mit Zeitreisen ist enorm viel möglich und es erlaubt die Ästhetik des Steampunk ohne viktorianische Elemente. Dadurch können natürlich gerne zwei Welten aufeinander prallen und Fans der einen Variante betrachten die anderen oft nicht als „echte“ Steampunks.

Die dritte Variante ist Steam Fantasy, das die Realitätsferne noch weiter treibt. Diese Geschichten spielen nicht zwingend auf unserer Erde, sondern auf einem anderen Planeten oder ein einer anderen Dimension, die kaum etwas mit unserer gemein hat. In diese Variante gehören auch Welten, in der es Magie gibt, ebenso Varianten, die auf unserer Welt spielen, aber in Kombination mit Vampiren, Werwölfen und Elfen. Hier mögen nun einige protestieren, aber die Erklärung dafür ist simpel. All diese Dinge sind Fantasy und nicht Science-Fiction.

Die schon abgekoppelten Untergenres wie Diesel- und Teslapunk sind selbsterklärend, darum gehe ich hier nicht genauer auf sie ein.

Ist nun eine der genannten Varianten besser oder steampunkiger als die anderen? Nein. Erlaubt ist grundsätzlich, was Spass macht, nur vielleicht kann es den einen oder anderen Leser anregen, sich etwas genauere Gedanken darüber zu machen. Eine realitätsnahe viktorianische Lady läuft nicht mit einem tiefen Ausschnitt herum, während eine Dinosaurierjägerin auf der Venus durchaus auch Hosen tragen und mit einem Strahlengewehr ausgerüstet sein darf.

Man sollte niemals vergessen, dass die Grundideologie des „Punk“ für individuelle Freiheit steht. Frage also nicht, ob etwas Steampunk ist, sondern frage stattdessen, warum das für die entsprechende Person Steampunk ist. Die Antwort könnte dich überraschen!

(Ursprünglich veröffentlicht am 2. Mai 2014)

September 21

Von Charakteren und Klischees

Willkommen im Dunklen Tu… ähm, ich meine, in der Werkstatt!

In der Werkstatt schreibe ich in Zukunft kürzere und längere Artikel über das Handwerk des Schreibens. Nein, ich werde hier jetzt keinen langweiligen Artikel über Prämissen, Konzeptskizzen und Charakterbiographien schreiben! Ich werde heute auch nicht über Steampunk oder andere Genres berichten, sondern einfach nur etwas plaudern. Dieses Mal geht es um Charaktere.

Manchmal finde ich es traurig, dass gewisse Geschichten Werbung damit machen müssen, sie hätten „interessante Charaktere“. Sollte nicht jeder Charakter in einer Geschichte interessant sein? Oder sind wir wirklich so weit, das sich nichts Interessantes oder Einzigartiges mehr schreiben lässt? Nun, einzigartige Charaktere lassen sich wahrscheinlich nicht mehr erstellen, dazu wurden bereits viel zu viele Bücher geschrieben. Aber interessante Charaktere lassen sich nach wie vor erstellen, genauso wie glaubwürdige oder intelligente.

Ich bin im Moment an einem Punkt angekommen, wo sich in meinem Steampunk-Universum die Geschichten praktisch von selbst schreiben. Warum? Ich lasse die Charaktere die Geschichte erzählen! Wer hat sich noch nie darüber genervt, wenn ein Charakter in einem Buch oder einem Film etwas unglaublich Dummes tut? Natürlich muss man sich in einer solchen Situation fragen, ob man selbst anders gehandelt hätte, und warum. Noch wichtiger ist allerdings die Frage, ob der entsprechende Charakter wirklich sowas machen würde!

Nehmen wir als Beispiel den durchschnittlichen Horrorfilm. Das Klischee, dass die Heldin mit einer Taschenlampe oder gar einer Kerze in den Keller geht, um dort die Quelle eines unheimlichen Geräuschs zu finden, ist so alt wie der Horrorfilm selbst. Ist es intelligent? Nein. Würde der Charakter wirklich so etwas machen? In den meisten Fällen nicht. Wenn nun aber die Person ein Soldat, ein Polizist oder sonstwie ausgebildeter Kämpfer ist, dann würde ich ihm das durchaus zutrauen und die Geschichte ergibt Sinn, auch wenn ich das nicht tun würde! So viel zu glaubwürdigen und intelligenten Charakteren.

Was ist nun mit den interessanten Charakteren? Interessant ist eigentlich alles, solange es nicht gewöhnlich und schwächlich ist (es sei denn, man will den Übergang von Zero to Hero darstellen). Oft ist es aber schwer, sich immer wieder neue, unterschiedliche Charaktertypen auszudenken, ohne nicht ständig Ideen zu recyceln. Selbst Größen der Literatur wie Stephen King machen leider zu oft diesen Fehler. Das ist sicher auch ein Grund, warum heutzutage viele Autoren lieber Serien statt Einzelromane schreiben. Wenn man einen Hauptcharakter immer wieder verwenden kann, ist der Wiedererkennungswert höher und der Leser fühlt sich fast sofort zu Hause.

Interessante Charaktere müssen vor allem lebendig und nachvollziehbar sein. Oft ertappe ich mich dabei, dass ich denke: Was würde der Charakter jetzt tun? Meist ergibt sich die Antwort von selbst, und ich kann die Geschichte weiterschreiben. Natürlich führt das ab und zu dazu, dass ein Charakter nicht das tut, was ich eigentlich wollte. Das ist dann aber meist kein Fehler im Charakterdesign, sondern eher in der Story. Da ich mich nicht sklavisch an einen Storybogen halte und gerne dazu bereit bin, Details umzuändern oder Handlungsstränge neu zu verlegen, ist das für mich auch kein Problem. Für mich ist Schreiben etwa 90% Planung und 10% Improvisation, manchmal auch etwas mehr. Mancher Experte im Kreativen Schreiben wird jetzt vielleicht die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und ausrufen, dass ich ein totaler Amateur sei und so nicht schreiben könne oder dürfe. Dazu sage ich nur eins: ja, vielleicht. Aber vielleicht gibt es keine „richtige“ und keine „falsche“ Art zu schreiben. Viele Wege führen nach Rom, oder in diesem Fall zu einem fertigen Buch.

Meine Charaktere sind für mich fast wie meine Kinder. Auch wenn ich sie grundlegend kenne, verhalten sie sich nicht immer so, wie ich es möchte. Wenn ich dann aber darüber nachdenke, haben sie sich genauso verhalten, wie ich es hatte erwarten können. Auch wenn ihre Entscheidungen für mich manchmal dumm erscheinen, so muss ich sie akzeptieren. Sie sind so, wie ich sie erschaffen habe, ob ich es will oder nicht!

(Ursprünglich veröffentlicht am 1. November 2013)

September 21

Willkommen im neuen Storycorner!

Es hat ein Weilchen gedauert, aber endlich komme ich dazu, meiner Homepage ein dringend nötiges Update zu geben. Ab sofort wird der interessierte Leser und Fan hier alle Informationen rund um meine Bücher finden, Einblicke in meine Werkstatt erhalten, Leseproben ansehen können, und noch vieles mehr.

Aber zuerst muss ich diese Page mit Leben füllen. Stay tuned! 😀

Dezember 31

Blogarchiv 2014

Geschrieben am 30. Dezember 2014

Pünktlich zum Jahresabschluss kann ich endlich „Eine Frage des Mutes“, die Kurzgeschichte, die mir Platz vier beim Wettbewerb „Schreibstar 2014“ bescherte, zum Download anbieten!

Die ersten Anbieter sind Amazon und Libri, weitere Shops sollten mit der Zeit folgen. Das Beste? Die Geschichte ist absolut kostenlos! Für alle, die keinen E-Book-Reader haben, ist „Eine Frage des Mutes“ als PDF hier im Storycorner zum Download bereit. Ich möchte niemandem diese kurze Liebesgeschichte aus den Steamforged Empires vorenthalten!

Ich wünsche all meinen Lesern, Fans, Freunden und Bekannten ein schönes neues Jahr!

Geschrieben am 12. Dezember 2014

Ich nehme nur sehr selten an Schreibwettbewerben teil, doch manchmal kann ich nicht widerstehen. Als der Zürcher Oberländer im September 2014 zur Einsendung von Liebesgeschichten für den Wettbewerb „Schreibstar 2014“ aufforderte, war einer dieser Momente. Liebesgeschichten mögen nicht meine Spezialität sein, aber ein bisschen Romantik liegt mir durchaus!

Meine Überraschung war groß, als mit mitgeteilt wurde, ich sei einer der acht Finalisten! Gestern, am 11. Dezember, wurden diese acht besten Geschichten im Rahmen einer Gala im Stadthofsaal Uster vorgelesen und vom Publikum und einer Fachjury wurde der Sieger bestimmt.

Meine Geschichte, „Eine Frage des Mutes“, die in den Steamforged Empires spielt, erreichte den respektablen vierten Platz. Der Rutsch aufs Treppchen blieb mir leider knapp verwehrt, aber trotzdem bin ich mehr als zufrieden mit dem Resultat!

Die fünfzig besten Geschichten wurden in einem Buch abgedruckt, das direkt beim ZO-Shop bestellbar ist. Wenn es mir erlaubt wird, werde ich in Kürze die Geschichte gratis zum Download anbieten.

Kleine Anekdote am Rande: Der Moderator, Guy Landolt, hatte sich „beschwert“, ich würde ihn bekleidungstechnisch ausstechen. Tja, als Steampunk ist man immer elegant gekleidet!

Geschrieben am 23. Oktober 2014

Am 19. Oktober 2014 war es soweit. Im Rahmen der zweiten SteamCon im Crash hielt ich meine allererste Lesung in meiner noch jungen Karriere als Autor. Die Anreise aus der Schweiz nach Freiburg im Breisgau gestaltete sich unspektakulär; zum Glück war ich vom Streik der Lokführer an diesem Wochenende nicht betroffen.

Wie es sich für eine Convention gehört, gab es viel zu entdecken. Alte Bekannte wollten begrüßt und neue Gesichter gemerkt werden, ich konnte die phantastischen Konstruktionen des Titus Timeless zum ersten Mal in voller Lebensgrösse bestaunen, einem Konzert der Immoment Blacksteam Factory lauschen, und, und, und …

Mit etwas Verspätung war es dann schließlich soweit und ich durfte in meinem persönlichen Lesesessel Platz nehmen, um einen kleinen Ausschnitt aus meinem ersten Steampunk-Roman „Aussergewöhnliche Automatons“ dem Publikum vorzustellen. Das Gefühl, einer interessierten Gruppe Menschen aus seinem eigenen Werk vorzulesen, lässt sich nicht beschreiben!

Im Anschluss nutzten einige Zuhörer die Gelegenheit, ein Buch zu erstehen, selbstverständlich handsigniert als Erinnerung an eine gelungene SteamCon!

Ich danke den Veranstaltern Tutursula von Ungefähr und Pierre de Vapeur, die einem jungen Schweizer Autor die Gelegenheit gaben, sein Publikum zu erweitern und neue Fans zu gewinnen, sowie all meinen bestehenden Fans, die bei diesem Anlass dabei waren.

Besonders danke ich aber meiner Verlobten Anja, die wie üblich nahe an meiner Seite war und mich nach besten Kräften unterstützte.

Lesung SteamCon Aussergewöhnliche Automatons

Autogrammstunde Lesung Steamcon Aussergewöhnliche Automatons

(Die Bilder wurde freundlicherweise von Optiker Robert Holz zur Verfügung gestellt, das Copyright dafür liegt allein bei ihm.)

Geschrieben am 3. Oktober 2014

Eine erste Rezension zu meinem Steampunk-Roman „Aussergewöhnliche Automatons“ ist in den Tiefen des Internets aufgetaucht!

Besten Dank an AyraLeona de Loryva vom Clockworker für das äußerst interessante und positive Review!

Geschrieben am 28. September 2014

Es sind nur noch drei Wochen bis zur SteamCon und der Lesung meines ersten Steampunk-Romans Außergewöhnliche Automatons! Ob ich nervös bin? Jaaaaa! Aber ich freue mich auch darauf, schließlich ist es die Gelegenheit, mich mit meinen Fans kurzzuschließen.

Um die Frage zu beantworten, ob es denn auch mal eine Lesung in der Schweiz geben wird: Sag niemals nie! Im Moment ist nichts geplant, aber es wird sich garantiert eine Möglichkeit ergeben, ob im Rahmen einer Steampunk-Veranstaltung oder auch nicht. Ich bin für Vorschläge grundsätzlich immer offen!

Geschrieben am 7. September 2014

Es wird Zeit für etwas Neues! Im Rahmen der SteamCon vom 19. Oktober in Freiburg i. Br. werde ich eine Lesung aus meinem Erstlingsroman „Aussergewöhnliche Automatons“ halten. Reist mit nach Offenburg im Jahre 1874, wo die technische Entwicklung einen gigantischen – und gefährlichen – Schritt nach vorne macht!

Selbstverständlich wird es auch die Möglichkeit geben, mich im Anschluss an die Lesung mit Fragen zu löchern, sich ein signiertes Exemplar des Buches zu sichern oder ein bereits gekauftes signieren zu lassen!
Was will man mehr? Ich freue mich auf regen Andrang!

Weitere Informationen zur SteamCon findet ihr auf Facebook oder im Rauchersalon!

Geschrieben am 30. Juni 2014

Es ist so weit, liebe Leser und Fans! Außergewöhnliche Automatons ist ab sofort im Handel erhältlich. Bestellbar nicht nur bei Amazon, sondern auch beim Buchhändler deines Vertrauens!
Die ISBN ist 9783735719904.

Ich wünsche viel Spaß!

Geschrieben am 6. Juni 2014

Nun dauert es nicht mehr lange! Inzwischen ist das Lektorat von „Aussergewöhnliche Automatons“ beendet und ich kümmere mich um den Feinschliff. In den kommenden zwei Wochen werde ich alle Hände voll mit Korrigieren und Layouten zu tun haben, dann ist mein Erstling fertig und zur Veröffentlichung bereit. Ich ziele Ende Juni als Releasedatum an!

In diesen Wochen werde ich hier auf der Site auch noch den Klappentext und das Cover vorstellen (letzteres konnte man auf Facebook schon anschauen)! Lange dauert es nicht mehr!

In der Zwischenzeit habe ich mir weitere Gedanken um die Szene gemacht, die man sich hier anschauen kann: Wird Steampunk Kommerz?

Geschrieben am 2. Mai 2014

Je näher sich der Veröffentlichungstermin von Außergewöhnliche Automatons nähert (zur Leseprobe geht es hier lang), umso mehr mach ich mir Gedanken um den Steampunk und was er für mich bedeutet. Es gibt in der Schweiz immer mehr Fans und eine aktive Szene, was absolut cool ist und ich mir früher kaum vorstellen konnte! Bei den Treffen sieht man dafür, wie unterschiedlich die Ansichten und Überlegungen nur schon in der Bekleidung sind. Dies, und eine kürzliche Diskussion auf Reddit, haben dazu geführt, dass ich meine Gedanken dazu mal in Worte gefasst habe. Wann ist etwas Steampunk?

Geschrieben am 10. April 2014

Der Plot verdichtet sich und bald ist alles soweit vorbereitet, um die Veröffentlichung zu planen. Das Skript ist beinahe zum Lektorieren bereit, das Covermotiv ist in Planung, die Welt hält den Atem an. Na ja, nicht ganz … ^^

Wer es noch nicht getan hat, kann sich die Leseprobe anschauen oder einen Überblick über meine Steampunk-Welt bekommen.

Um die Wartezeit bis zum fertigen Buch etwas zu verkürzen, gibt es mehr Spaß von OpenOffice.

Wer noch schneller Bescheid wissen will, kann mich auch auf Facebook besuchen. Folgt mir mit Volldampf voraus in eine neue Ära des Steampunk!

Geschrieben am 28. März 2014

Aloha!

Lange hatte ich es angekündigt, nun ist es endlich soweit: eine Leseprobe meines ersten Steampunk-Romans ist verfügbar! Außergewöhnliche Automatons wird der Startpunkt einer Reihe von Abenteuern sein; und nun kann man zum ersten Mal etwas hineinlesen.

Veröffentlicht wird die Geschichte im Eigenverlag, ein genauer Termin steht aber noch nicht fest. Im Moment suche ich nach einem Lektor und einem Künstler, der mir ein hübsches Cover designt. Sobald ich den finanziellen Aufwand kenne, werde ich festlegen, ob ich ein Crowdfunding starten muss oder nicht. Die kommenden Wochen werden auf jeden Fall spannend und eine neue Steampunk-Welt ist bereit, ins Licht der Öffentlichkeit zu treten!

Bald wird man mir auch über Facebook folgen können, natürlich werde ich euch auch in diesem Fall auf dem Laufenden halten. Stay tuned!

Geschrieben am 5. März 2014

Ich lebe noch!

Ich muss mich für den Mangel an Updates in letzter Zeit entschuldigen, aber es war turbulent und ständig funkte mir das Real Life in meine Schreibtätigkeit. Das heißt aber natürlich nicht, dass ich untätig war, ganz im Gegenteil!

Im Moment suche ich mit allen Mitteln nach einer Literaturagentur, die es wagt, meine Interessen zu vertreten. Es ist als aufstrebender Schriftsteller nicht ganz einfach, besonders wenn man auch noch in einem ziemlich unbekannten Genre schreibt. (Steampunk? Was das sein?) Aber ich bleibe zuversichtlich! Natürlich gibt es sonst immer noch den Weg des Eigenverlages, falls wirklich alle Stricke reißen. Im Verlauf des Aprils wird sich der Veröffentlichungsweg offenbaren und selbstverständlich werde ich das auch auf meiner Site (also hier) bekannt geben.

Und sonst? Das zweite Buch ist inzwischen ebenfalls fertig geschrieben und im Moment bei den letzten Testlesern. Es geht also so oder so mit Volldampf weiter; bislang sind neun (ja, neun!) Bücher in der Planungsphase. Die Ideen gehen mir definitiv nicht aus. Die Möglichkeiten, die einem ein voll ausgearbeitetes Steampunk-Universum gibt, sind schließlich beinahe endlos. Nun müsste der Tag nur noch mehr Stunden haben und ich wäre zufrieden.

Bleibt dran und bis bald, die folgenden beiden Monate werden spannend!