November 29

Soundtrack Engineered Minds

Oft, wenn ich am schreiben bin, lĂ€uft im Hintergrund Musik. Nicht immer ist diese passend zur Szene, aber meistens schon. Im Fall von Engineered Minds entstand schon nach kurzer Zeit eine eigene Playlist, in der ich Musik passend zu einem Cyberpunk-Roman erstellt habe. Zumindest meiner Meinung nach. 😀

Ich möchte diesen Soundtrack zu meinem Buch mit euch teilen, passend arrangiert und in chronologischer Ordnung. Die Musik wird vermutlich nicht bei allen den Geschmack treffen. Es ist ein Mix aus Electro, Post Punk, Future Pop, Retro Synthwave und noch einigen anderen kuriosen Genres. Ein Teil davon ist zudem russische Musik, was aber ganz gut zu Alexei passt.

Falls Engineered Minds also je verfilmt werden sollte, wĂ€re das meine gewĂŒnschte Musik dafĂŒr. (Jaja, ich darf trĂ€umen, oder? 😛 ) Die Seitenangaben beziehen sich auf das gedruckte Buch, je nach E-Book-Variante und LesegerĂ€t kann sich das eventuell unterscheiden.

Hier geht es zur Playlist auf Youtube!

Die einzelnen Tracks und wo man sie hören sollte:

Kapitel 1, Start: Molchat Doma – Na Dne

Kapitel 2, Start: KĂŠlan Mikla – MyrkriĂ° kallar

Kapitel 3, Start: Covenant – Tears in Rain

Kapitel 4, Start: Salem – Better off Alone (ATR Remix)

Kapitel 4, S. 51 Mitte: Celldweller – Descent

Kapitel 5, Start: Zal 600 – Tschikl

Kapitel 6, Start: Skolot – Zarja

Kapitel 6, S. 82 Anfang: Covenant – 20Hz

Kapitel 7, S. 115 Anfang: Molchat Doma – Volny

Kapitel 8, S. 132 Mitte: Noisuf-X – Toccata del terrore

Kapitel 9, Start: Sodom – Material Flower

Kapitel 10, Start: Billy Idol – Tomorrow People

Kapitel 11, Start: Celldweller – The Angel of iO

Kapitel 12, Start: Blue Stahli – Anti You

Kapitel 13, Start: VNV Nation – Chrome

Kapitel 14, Start: Stadt – Human Collapse

Kapitel 15, Start: Scandroid – Neo-Tokyo

Kapitel 15, S. 274 Mitte: Dope Stars Inc. – Vyperpunk

Kapitel 16, Start: Blue Stahli – Enemy

Kapitel 17, S. 325 Anfang: VNV Nation – Epicentre

Kapitel 18, Start: Covenant – We Stand Alone

Kapitel 18, S. 355: X-Fusion – Robots, Destroy Him!

Kapitel 19, S. 380, unten: Blue Stahli – Lakes of Flame

Kapitel 20, Start: Celldweller – Narrow Escape

Kapitel 21, Start: Lights of Euphoria – True Life

Kapitel 22, S. 402: VNV Nation – Beloved

November 20

FAQ

Da in letzter Zeit immer wieder Àhnliche Fragen von alten und neuen Lesern aufgetaucht sind, habe ich die wichtigsten mal hier zusammengefasst. Ich hoffe, das hilft allen Fans (und denen, die es werden wollen) weiter.

Wann geht es mit den Steamforged Empires weiter?

Ähm 
 Wenn das Buch fertig geschrieben ist? ^^° Im Moment kann ich da leider keinen Zeitrahmen nennen. Band 6 der Reihe ist in Arbeit, aber ich war mit dem ersten Rohentwurf absolut nicht zufrieden und die Überarbeitung stockt im Moment, nicht zuletzt wegen meinen anderen offenen Projekten.
Keine Angst, es wird weitergehen, sowohl mit Johanna als auch mit den Abenteuern von Marie und Laurenz, nur brauche ich etwas mehr Zeit. Ich will doch keinen halbgaren Schnellschuss abliefern. 😉 Zuvor wird wohl noch ein anderes, unabhĂ€ngiges Steampunk-Projekt fertig, fĂŒr alle, die dringend ihre Portion Dampf und Rauch benötigen! Mehr dazu ein anderes Mal.

Wird es einen Nachfolger zu Engineered Minds geben?

Ja. Die Geschichte war von Anfang an als Trilogie geplant, eventuell sogar mehr als das. Ich habe mehr als genug Ideen in dieser Welt, die ich erzĂ€hlen kann. Cyberpunk war immer eines meiner Lieblingsgenres und den Leser scheint es ebenfalls zu gefallen. 🙂 Es wird also definitiv mehr geben!

Kann ich die BĂŒcher bei dir direkt kaufen?

Nein. Zumindest nicht im Moment. BĂŒcher selber zu versenden ist aufwĂ€ndig und teuer, mit all den versandkostenfreien Onlineshops kann ich einfach nicht mithalten.
Sobald die Pandemie verbei ist und es Veranstaltungen wie die Fantasy Basel wieder geben wird, kann man dort natĂŒrlich wieder BĂŒcher direkt bei mir kaufen. Bis es so weit ist, rate ich euch, sie einfach beim HĂ€ndler eures Vertrauens zu bestellen.

Wo soll ich die BĂŒcher am besten bestellen?

Alle meine BĂŒcher haben eine ISBN, jede Buchhandlung kann das Taschenbuch bestellen und als E-Book sind sie in jedem Shop downloadbar. GrundsĂ€tzlich ist es also dem KĂ€ufer ĂŒberlassen. Wem es wichtig ist, dort zu bestellen, wo der Autor am meisten verdient, der soll sich direkt an den Verlag wenden. (Twentysix fĂŒr Cyberpunk, BoD fĂŒr Steampunk). Beide liefern versandkostenfrei, auch in die Schweiz.

Ich bin ein Fan, wie kann ich dich sonst noch unterstĂŒtzen?

Empfiehl das Buch weiter, schreibe eine kurze Rezension im Shop, wo du es gekauft hast (falls dieser etwas in der Art anbietet) oder auf lovelybooks.de. Mundpropaganda ist eine der wichtigsten Entscheidungshilfen fĂŒr den BĂŒcherkauf, das sollte nie vergessen werden. 🙂
NatĂŒrlich gibt es auch noch die Möglichkeit, mich finanziell auf Patreon zu unterstĂŒtzen. Auch kleine BeitrĂ€ge helfen mir dabei, die Kosten abzufedern und weitere BĂŒcher zu veröffentlichen.

Oktober 19

Neuer Lesestoff!

Es hat lange gedauert, aber endlich ist es so weit: Mit Engineered Minds ist mein neuestes Buch erhĂ€ltlich! Mein erster Cyberpunk-Roman ist ab sofort als Taschenbuch und E-Book ĂŒberall erhĂ€ltlich, wo es BĂŒcher gibt.

Ich war ein Cyberpunk-Fan lange bevor ich mit dem professionellen Schreiben begonnen hatte und auch bevor ich zum Steampunk wurde. Die allererste Fassung dieses Buchs entstand schon in den spĂ€ten 90ern, damals noch als Idee fĂŒr das Rollenspiel Shadowrun. Seitdem ist viel Zeit vergangen, ich wurde erwachsen und mit mir die Storykonzepte.

Engineered Minds ist sicher erwachsener als meine Steampunk-Romane. Das soll nun natĂŒrlich nicht heißen, diese seien kindisch! Ich wĂŒrde sie nur etwas verspielter nennen, auch wenn der Anteil an Punk nie fehlt. Der Unterschied ist wohl mehr im Genre. Cyberpunk ist klarer definiert, hat mit BĂŒchern wie der Neuromancer-Reihe und Filmen wie Blade Runner ein klares Bild fĂŒr Leser und Fans. Bei Steampunk weiß man nie so genau, was einem erwartet, schließlich hat beinahe jeder Fan davon eine andere Auslegung des Begriffs.

Cover Engineered Minds

Man kann den Cyberpunk nicht neu erfinden, aber man kann ihn in das neue Jahrtausend bringen und mit einem europĂ€ischen Setting frischen Wind geben. Das war zumindest mein Ziel, neben dem ErzĂ€hlen einer spannenden Geschichte, natĂŒrlich!

Was bleibt mir noch zu sagen? Wer nun neugierig ist, dem kann ich die Leseprobe sehr ans Herz legen. Mir hat es gewaltigen Spaß gemacht, dieses Buch zu schreiben, und ich hoffe nun, ihr habt genauso viel Spaß daran es zu lesen.

Bis zum nÀchsten Mal!

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September 29

ReleaseankĂŒndigung

Bald ist es so weit, mit Engineered Minds steht mein erster Cyberpunk-Roman in den Startlöchern! Wenn jetzt nichts mehr schief geht, wird das Buch ab dem 14. Oktober bestellbar sein. Ich war schon lange nicht mehr so aufgeregt vor einem neuen Release!

Am kommenden Wochenende, also dem 3. und 4. Oktober, habt ihr dafĂŒr die Chance, auf meiner Facebook-Page ein Exemplar meines neuen Buchs schon vor dem Release zu gewinnen! Also reinschauen und mitmachen! 😀

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September 22

Wiederbelebung und Neuheiten

Nachdem der Storycorner lĂ€ngere Zeit brach lag, erstrahlt er nun endlich in neuem Glanz. 🙂 Aber das ist nicht alles. In Zukunft werden sĂ€mtliche News und weitere interessante Dinge aus meinem Autorenleben hier im Blog niedergeschrieben. Wer mir auf Patreon folgt, erfĂ€hrt nach wie vor alles etwas frĂŒher, aber die zweite PrioritĂ€t liegt ab sofort hier und die Dritte auf den Social-Media-Plattformen.

Was gibt es Neues? Ein Buch! Oh ja, endlich! Allerdings ist es dieses Mal kein Steampunk. Ich fĂ€chere etwas aus, schreibe ab sofort auch andere Dinge, auch wenn ich den Punk-Genres treu bleiben werde. NatĂŒrlich wird es auch weitere BĂŒcher aus den Steamforged Empires geben, ein weiteres Abenteuer von Johanna ist bereits in der Mache, aber ich brauche unbedingt auch etwas Abwechslung, um nicht auszubrennen. Aber die Abstecher in den Cyberpunk und Skypunk werden euch bestimmt ebenfalls gefallen!

ZunÀchst kommt aber dieses Buch:

Bringen Sie meine Tochter in Sicherheit.
Was nach leicht verdientem Geld fĂŒr den urbanen Söldner Alexei Polianov klingt, wird plötzlich zum Albtraum. Der Auftraggeber ist tot, die junge Gemma erinnert sich an kaum etwas aus ihrem Leben und Alexei weiß noch nicht einmal, wohin er sie eigentlich bringen muss.
Gnadenlos durch die grĂ¶ĂŸte Metropole der Schweiz gejagt, benötigt es sein ganzes Können, am Leben zu bleiben und gleichzeitig die schmutzigen Machenschaften seiner Verfolger aufzudecken 


Cyberpunk aus und in der Schweiz gibt es nicht oft. 😀 Wer mich kennt, weiß, wie sehr ich dieses Genre liebe und es war schon lange ein Traum von mir, dieses Buch zu schreiben. Das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen, das dĂŒrft ihr mir glauben!

Engineered Minds erscheint diesen Oktober als Taschenbuch und E-Book. Den genauen Termin gebe ich bekannt, sobald ich ihn selber weiß. Also stay tuned, es dauert nicht mehr lange!

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September 21

Fun mit Open Office: Complete Edition

Wenn man so viele Stunden mit OpenOffice verbringt wie ich, stĂ¶ĂŸt man zwangsweise an die Grenzen des internen Wörterbuchs. Was dabei herauskommt, ist oftmals so sehr zum Lachen, dass ich es niemandem vorenthalten will.

NatĂŒrlich kann man nicht erwarten, dass das Wörterbuch alle möglichen Kombinationen kennt. So ist das Wort „Polizisteninstinkt“ nicht enthalten, was ich ja noch verstehen kann. Aber mir als Vorschlag „Polygamistensekte“ anzubieten 
 Ernsthaft???

„Lieferanteneingang“ ist doch ein doofes Wort, wie wĂ€re es mit „Lieferenteneingang“? Was zum Geier sind Lieferenten???

Manchmal will mich das Programm aber anscheinend Ă€rgern. „EinspĂ€nnig“ kennt er nicht, schlĂ€gt stattdessen „vierspĂ€nnig“ oder „sechsspĂ€nnig“ vor, aber „Luftschifffahrtsnetz“ wird anstandslos akzeptiert? WTF???

Nein, liebes OpenOffice, ich meinte einen „sehnsĂŒchtigen“ und nicht einen „sexsĂŒchtigen“ Gesichtsausdruck, herzlichen Dank!

Auch interessant: „Holztischchen“ ist kein existierendes Wort, warum nehmen wir nicht „Holztischehen“? facepalm Seit wann dĂŒrfen Holztische heiraten, bitteschön?

Es ist gut, zu wissen, dass es ein Unterschied ist, ob man von „Gemach“ oder „GemĂ€cht“ schreibt, jawohl!

Wirklich absurd. Das Wort „Kutschenfenster“ mag selten benutzt werden. Der erste Korrekturvorschlag ist „Postkutschenfahrt“, was schon abenteuerlich genug ist. Etwas weiter unten findet sich dann der Vorschlag „Deutschenfeindlichkeit“. Ja, ehrlich, kein Witz! o.O

Ob eine Streitmacht zur „Entsatzung“ oder „Entsalzung“ geschickt wurde, ist ebenfalls sehr, sehr wichtig, liebe Leute!

Wenn wir schon bei militĂ€rischen AusdrĂŒcken sind 
 Das „Exerzierreglement“ ist OpenOffice ebenfalls unbekannt. Den Vorschlag, stattdessen das „Eierzierreglement“ zu verwenden, finde ich besonders hĂŒbsch. ^^

Viele kennen so etwas wie einen „BeschĂŒtzerinstinkt“. Der Korrekturvorschlag? „BeschĂŒtzerin stinkt“. Macht Sinn, nicht wahr?

Dass das Wort „Risthöhe“ zur „Rosthöhe“ wird, mutet da fast schon normal an.

Das Wort „Heulgranate“ steht wohl kaum im Duden, das gebe ich zu. Aber was ist mit „Heilgranate“? Wen oder was heilt die?

Das Wort „Julimorgen“ scheint selten benutzt zu werden. Ganz im Gegensatz zu den „Julisorgen“, die ja schließlich jeder Mensch hat, oder?

So ziemlich jeder Mechaniker kennt Dinge, die manchmal „störungsanfĂ€llig“ sind. Nicht jedoch mein Wörterbuch! Stattdessen ist doch „schwankungsanfĂ€llig“ ein viel schöneres Wort! Ja, ich schwanke auch gerade 


„Veralbert“ ist doch sooo ein schönes Wort, auch wenn es keiner gerne wird. Wenn mir stattdessen „veraltet“ vorgeschlagen wird, komme ich mir aber selber veralbert vor 


„Mistkerl“ sagt man doch nicht! Wie wĂ€rs stattdessen mit „Mietkerl“? Klingt doch netter, nicht? ^^

Ob man seine Waffe in einem „Lederholster“ oder einem „Lederpolster“ verstaut, ist ein kleiner, aber nicht unwichtiger Unterschied!

Zugegeben, „GetrĂ€nkeausschenker“ ist ein wirklich seltenes Wort! Aber Hand aufs Herz, ist „GetrĂ€nkehausschenker“ so viel hĂ€ufiger? Wer schenkt mir denn ein GetrĂ€nkehaus?

Hier wurde ich doppelt verĂ€ppelt: Ja, „verzauselt“ steht nicht im Duden, ist wohl zu umgangssprachlich. Nicht nur OpenOffice, sondern auch der Duden selbst schlĂ€gt stattdessen „verzaubert“ vor. schluchz

Schmuck mit „Goldlinierung“ ist doch etwas Schönes, nicht? NÀÀÀÀh, „Goldlinderung“ ist doch sicher passender! Ja, Gold kann gewisse Dinge lindern. Geldmangel zum Beispiel 
 ^^

MilitĂ€rische AusdrĂŒcke sind auch immer schön! „Nahverteidigung“ ist doof, wie wĂ€re es stattdessen mit einer „NĂ€hverteidigung“? Geht aber nur, wenn man eine NĂ€hkampfwaffe hat 
 ^^

Auch „Salvenfeuer“ wird außerhalb des MilitĂ€rs nicht oft benutzt. Der Vorschlag? „Salinenfelder“. Joah 
 I don’t even 


Interessant auch die Architektur. „Granitbrunnen“ sind zu selten, nehmen wir stattdessen lieber einen „Granatbrunnen“. Aber aufgepasst, dieser könnte explodieren!

Wie es scheint, wurde mit dem letzten Update das Wörterbuch etwas erweitert. Beim Wort „Kutschenfenster“, stehen nun auch „Kunstschaffender“ und „Schenkungssteuer“ zur Auswahl. Was soll ich dazu schon sagen?

OpenOffice mag es nicht, wenn jemand „stinksauer“ ist. So jemand wird darum automatisch zum „Stinktier“. Joah, passt. ^^

Ebenso ist es doof, wenn jemand „unausgeruht“ ist. Die Lösung ist eine Änderung zu „ausgeruht“. Weil das ja wirklich das Gleiche bedeutet, jawohl!

„Zigarrenförmig“ ist ebenfalls ein doofes Wort. Besser passt da „Ziborienförmig“. Was auch immer das ist 


Den Beruf des „Liftboys“ darf man bei OpenOffice nicht ausfĂŒhren. DafĂŒr gibt es den „Luftboy“. Wo kann man sich dafĂŒr bewerben, das klingt nach ’nem Traumjob? ^^ (Der zweite Vorschlag ist ĂŒbrigens „Giftboy“. I don’t even.)

Wer seine Umgebung mit „Geschwafel“ nervt, wird dafĂŒr „geschwefelt“. Klingt schmerzhaft 
 Okay, manches Geschwafel kann auch schmerzhaft sein 


„Petrol“ kann man auch mit „Prolet“ umschreiben. Wo ist doch nochmals meine Proletlampe und womit brennt die? o.O

Ein Objekt kann durchaus „schrankgross“ sein, aber deswegen ist es noch lange nicht „krankschoss“. Dazu fĂ€llt mir nix ein 


Eine „Transferierung“ endet gerne in einer „Transferirrung“. WĂ€re da Transverirrung nicht besser? Korrekturvorschlag, liebes OpenOffice-Team ^^

Warum das Programm darauf kommt, „Scheisstag“ durch „Atheistisch“ ersetzen zu wollen, ist mir dagegen schleierhaft 
 Wen wollen sie damit beleidigen?

Das Ersetzen von „Anziehpuppe“ durch „Abziehpuppe“ zeigt deutlich, dass der Programmierer ein Mann war. ^^

Ein Körperteil kann „schwitzig“ sein, ist aber nur selten „geschwĂ€tzig“. (Ausgenommen der Kopf, ich weiß. ^^)

Zum Schluss noch etwas Geografisches. Den „Karrenpfad“ kennen die meisten, aber was ist ein Kartenpfad? Oder, noch besser, ein Narrenpfad? Ich bitte um AufklĂ€rung!

(UrsprĂŒnglich geschrieben vom 15. September 2013 – 20. April 2014).

ErgÀnzung vom 21. September 2020: Da ich lÀngst nicht mehr mit OpenOffice schreibe, wird diese Serie nicht fortgesetzt.

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September 21

Wird Steampunk Kommerz?

In letzter Zeit hört man oft die Unken durch die Community rufen: „Steampunk wird verkommerzialisiert, OMG, alle werden sich so kleiden, dann ist es nichts Besonderes mehr!!!11!!

Ist das so? Nun, lasst mich eine Gegenfrage stellen an alle, die in den 90ern schon auf dieser Welt wandelten. Erinnert ihr euch noch daran, als Cyberpunk „The Next Big Thing“ war? Mitte der 90er war er in so ziemlich allen Musikvideos der Eurodancewelle vertreten. Alle kleideten sich so, redeten darĂŒber, es war das Thema in allen Medien und der grĂ¶ĂŸte Trend in der Geschichte der Menschheit!

Nein, war es nicht, aber viele befĂŒrchteten es. Fakt ist, dass Cyberpunkelemente damals wirklich trendy bei den Regisseuren diverser Musikvideos waren. (Auf Youtube kann sich da jeder selbst davon ĂŒberzeugen. Fangt mit „The Real Thing“ von 2Unlimited an.) Der Kleidungsstil setzte sich nur gerade in der Gothicszene fest und es gab ein paar gute Filme des Genres, wobei der Trend meines Erachtens mit der Matrix-Trilogie endete. Aber sonst? Fragt die Leute nach Cyberpunk und ihr blickt in die gleichen fragenden Gesichter wie beim Steampunk. Wow. Such trend.

„Aber wie sieht es nun beim Steampunk aus?“, höre ich einige Leute rufen.

Ich beobachte die Szene nun schon seit einigen Jahren und mindestens seit 2011 höre ich jedes Jahr die gleichen „Prophezeiungen“, es werde jetzt Kommerz. Ja, einige Musiker hatten auf Steampunkelemente gesetzt, obwohl ihr Sound nichts mit der Szene zu tun hatte, und es sind mehr als genĂŒgend BĂŒcher erschienen, die absolut nix mit Steampunk zu tun haben, aber so vermarktet wurden. Filme gab es auch immer wieder, sogar einige sehr gute, aber wo bleibt der Trend? Ich warte immer noch darauf!

In der Mode ist der Trend angekommen, aber nicht unter dem Namen Steampunk. Retro heißt das Zauberwort und das ist wahrlich etwas völlig Neues! (Achtung, beißender Zynismus) Jeden Tag sehe ich Leute mit viktorianisch angehauchten Klamotten durch die Lande stiefeln, von denen das S-Wort garantiert keiner kennt. Man kleidet sich so, weil es hĂŒbsch ist, weil es aktuell ist und weil man es kann. Ist das nun der Untergang der Szene? Nein! Warum sollte es auch?

Wenn etwas der Untergang der Szene ist, dann ist es elitĂ€res Denken. „Ich bin schon so viel lĂ€nger dabei als du und darum entscheide ich, was Steampunk ist und was nicht!“ (Siehe dazu auch Das ist aber nicht Steampunk!)

Noch viel schlimmer ist das Hipster-Denken. „Wenn es jeder macht, ist es nicht mehr cool.“

Ich stelle die Frage jedem, der so denkt: Warum bist du denn ein Steampunk? Weil es cool und trendy ist? Weil es Underground ist? Oder weil es dir Spaß macht und fĂŒr dich das Richtige ist?

Ich persönlich sehe das wie Theodred auf Helms Klamm: Lasst sie kommen! Die Szene wird den Trend ĂŒberleben, falls dieser denn jemals eintritt. Klar wird es MitlĂ€ufer geben, die gibt es immer, aber die werden sich abwenden, sobald es etwas Neueres gibt. Da man die coolen Dinge der Szene nicht einfach von der Stange kaufen kann, sondern viel Zeit und Herzblut investieren muss, werden sich viele sowieso gleich wieder verschreckt abwenden. Dem Rest kann man einen besseren Weg zeigen; den Weg in eine interessante Szene, in der nicht Elitegetue, sondern Zusammenhalt und Ideenreichtum wichtig ist.

(UrsprĂŒnglich veröffentlicht am 6. Juni 2014)

Update vom 21. 9. 2020: Der Autor wartet immer noch darauf, dass Steampunk Kommerz wird. 😀

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September 21

Das ist aber nicht Steampunk!

„Das ist aber nicht Steampunk!“

Den Satz hat sicher schon jeder gehört, der sich mit dieser Subkultur auseinandersetzt. Es ist ein Damoklesschwert, das ĂŒber jedem KleidungsstĂŒck, jeder Erfindung, Zeichnung, etc. steht. Nur, wer bestimmt denn eigentlich, ob etwas Steampunk ist? Oder besser gesagt, wer definiert, was Steampunk ist?

Wenn man sich im grossen weiten Netz umschaut, sieht man, dass es ebenso viele Auslegungen wie Fans gibt, und jeder hat eine etwas andere Vorstellung davon. Sei das der britische Lord, der Aethermagier oder die Abenteurerin, die auf der Venus Dinosaurier jagen will. Ist etwas davon mehr oder weniger Steampunk als die anderen beiden? Nein. Nur sind es unterschiedliche Auslegungen eines Genres, aber genau da liegt der Hund begraben. Nur bei einem sind sich die Fans sicher: es ist kein historisches Reenactment.

Wann ist denn nun etwas Steampunk? Ist ein Luftschiff Steampunk? Ist Magie erlaubt? Oder eine dampfbetriebene Laserpistole? FĂŒr die drei Fragen gilt die gleiche Antwort. Im Prinzip ja 
 Man kann diese Fragen aber besser durch eine Gegenfrage beantworten: Was ist denn fĂŒr dich Steampunk? Vielleicht sollte man an dieser Stelle einmal die unterschiedlichen Ansichten benennen.

Die erste Variante ist der viktorianische Steampunk. Dies ist die klassische Definition des Genres; eine alternative Vergangenheit, in der die technische Entwicklung anders verlaufen ist und die Welt von dampfbetriebenen Luftschiffen und Differenzmaschinen beherrscht wird. Auch diese einfache Definition streut recht weit, so dass ich die Variante noch in RealitĂ€tsnah und RealitĂ€tsfern unterteile. Der realitĂ€tsnahe viktorianische Steampunk ist das, was ich in meinen BĂŒchern beschreibe. Eine Welt, die der unseren sehr Ă€hnlich ist und so durchaus hĂ€tte sein können. Der realitĂ€tsferne viktorianische Steampunk geht weiter und kann zusĂ€tzlich zur erweiterten Technik auch bisher unbekannte Elemente einfĂŒhren oder GrundsĂ€tze der Physik auslassen, die man damals noch nicht kannte. In dieser Variante ist es möglich, mit einem dampfbetriebenen Raumschiff zur Venus zu fliegen oder (frei nach Jules Verne) sich mit einer riesigen Kanone zum Mond zu schiessen. In viktorianischer Zeit wusste man noch nicht, dass dies nicht möglich war, also ist es eine korrekte Art der Science-Fiction.

Die zweite Variante ist der postapokalyptische Steampunk. In einer alternativen Gegenwart oder nahen Zukunft ist die Menschheit am Abgrund und unsere Gesellschaft existiert nicht mehr, sei das wegen eines Kriegs, einer schief gegangenen Zeitreise oder einer Naturkatastrophe. Die Dampfmaschine ist die einfachste Möglichkeit der Energieerzeugung, so dass die Technik einen RĂŒckschritt tat. Gerade in Verbindung mit Zeitreisen ist enorm viel möglich und es erlaubt die Ästhetik des Steampunk ohne viktorianische Elemente. Dadurch können natĂŒrlich gerne zwei Welten aufeinander prallen und Fans der einen Variante betrachten die anderen oft nicht als „echte“ Steampunks.

Die dritte Variante ist Steam Fantasy, das die RealitĂ€tsferne noch weiter treibt. Diese Geschichten spielen nicht zwingend auf unserer Erde, sondern auf einem anderen Planeten oder ein einer anderen Dimension, die kaum etwas mit unserer gemein hat. In diese Variante gehören auch Welten, in der es Magie gibt, ebenso Varianten, die auf unserer Welt spielen, aber in Kombination mit Vampiren, Werwölfen und Elfen. Hier mögen nun einige protestieren, aber die ErklĂ€rung dafĂŒr ist simpel. All diese Dinge sind Fantasy und nicht Science-Fiction.

Die schon abgekoppelten Untergenres wie Diesel- und Teslapunk sind selbsterklÀrend, darum gehe ich hier nicht genauer auf sie ein.

Ist nun eine der genannten Varianten besser oder steampunkiger als die anderen? Nein. Erlaubt ist grundsĂ€tzlich, was Spass macht, nur vielleicht kann es den einen oder anderen Leser anregen, sich etwas genauere Gedanken darĂŒber zu machen. Eine realitĂ€tsnahe viktorianische Lady lĂ€uft nicht mit einem tiefen Ausschnitt herum, wĂ€hrend eine DinosaurierjĂ€gerin auf der Venus durchaus auch Hosen tragen und mit einem Strahlengewehr ausgerĂŒstet sein darf.

Man sollte niemals vergessen, dass die Grundideologie des „Punk“ fĂŒr individuelle Freiheit steht. Frage also nicht, ob etwas Steampunk ist, sondern frage stattdessen, warum das fĂŒr die entsprechende Person Steampunk ist. Die Antwort könnte dich ĂŒberraschen!

(UrsprĂŒnglich veröffentlicht am 2. Mai 2014)

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September 21

Von Charakteren und Klischees

Willkommen im Dunklen Tu
 Àhm, ich meine, in der Werkstatt!

In der Werkstatt schreibe ich in Zukunft kĂŒrzere und lĂ€ngere Artikel ĂŒber das Handwerk des Schreibens. Nein, ich werde hier jetzt keinen langweiligen Artikel ĂŒber PrĂ€missen, Konzeptskizzen und Charakterbiographien schreiben! Ich werde heute auch nicht ĂŒber Steampunk oder andere Genres berichten, sondern einfach nur etwas plaudern. Dieses Mal geht es um Charaktere.

Manchmal finde ich es traurig, dass gewisse Geschichten Werbung damit machen mĂŒssen, sie hĂ€tten „interessante Charaktere“. Sollte nicht jeder Charakter in einer Geschichte interessant sein? Oder sind wir wirklich so weit, das sich nichts Interessantes oder Einzigartiges mehr schreiben lĂ€sst? Nun, einzigartige Charaktere lassen sich wahrscheinlich nicht mehr erstellen, dazu wurden bereits viel zu viele BĂŒcher geschrieben. Aber interessante Charaktere lassen sich nach wie vor erstellen, genauso wie glaubwĂŒrdige oder intelligente.

Ich bin im Moment an einem Punkt angekommen, wo sich in meinem Steampunk-Universum die Geschichten praktisch von selbst schreiben. Warum? Ich lasse die Charaktere die Geschichte erzĂ€hlen! Wer hat sich noch nie darĂŒber genervt, wenn ein Charakter in einem Buch oder einem Film etwas unglaublich Dummes tut? NatĂŒrlich muss man sich in einer solchen Situation fragen, ob man selbst anders gehandelt hĂ€tte, und warum. Noch wichtiger ist allerdings die Frage, ob der entsprechende Charakter wirklich sowas machen wĂŒrde!

Nehmen wir als Beispiel den durchschnittlichen Horrorfilm. Das Klischee, dass die Heldin mit einer Taschenlampe oder gar einer Kerze in den Keller geht, um dort die Quelle eines unheimlichen GerĂ€uschs zu finden, ist so alt wie der Horrorfilm selbst. Ist es intelligent? Nein. WĂŒrde der Charakter wirklich so etwas machen? In den meisten FĂ€llen nicht. Wenn nun aber die Person ein Soldat, ein Polizist oder sonstwie ausgebildeter KĂ€mpfer ist, dann wĂŒrde ich ihm das durchaus zutrauen und die Geschichte ergibt Sinn, auch wenn ich das nicht tun wĂŒrde! So viel zu glaubwĂŒrdigen und intelligenten Charakteren.

Was ist nun mit den interessanten Charakteren? Interessant ist eigentlich alles, solange es nicht gewöhnlich und schwĂ€chlich ist (es sei denn, man will den Übergang von Zero to Hero darstellen). Oft ist es aber schwer, sich immer wieder neue, unterschiedliche Charaktertypen auszudenken, ohne nicht stĂ€ndig Ideen zu recyceln. Selbst GrĂ¶ĂŸen der Literatur wie Stephen King machen leider zu oft diesen Fehler. Das ist sicher auch ein Grund, warum heutzutage viele Autoren lieber Serien statt Einzelromane schreiben. Wenn man einen Hauptcharakter immer wieder verwenden kann, ist der Wiedererkennungswert höher und der Leser fĂŒhlt sich fast sofort zu Hause.

Interessante Charaktere mĂŒssen vor allem lebendig und nachvollziehbar sein. Oft ertappe ich mich dabei, dass ich denke: Was wĂŒrde der Charakter jetzt tun? Meist ergibt sich die Antwort von selbst, und ich kann die Geschichte weiterschreiben. NatĂŒrlich fĂŒhrt das ab und zu dazu, dass ein Charakter nicht das tut, was ich eigentlich wollte. Das ist dann aber meist kein Fehler im Charakterdesign, sondern eher in der Story. Da ich mich nicht sklavisch an einen Storybogen halte und gerne dazu bereit bin, Details umzuĂ€ndern oder HandlungsstrĂ€nge neu zu verlegen, ist das fĂŒr mich auch kein Problem. FĂŒr mich ist Schreiben etwa 90% Planung und 10% Improvisation, manchmal auch etwas mehr. Mancher Experte im Kreativen Schreiben wird jetzt vielleicht die HĂ€nde ĂŒber dem Kopf zusammenschlagen und ausrufen, dass ich ein totaler Amateur sei und so nicht schreiben könne oder dĂŒrfe. Dazu sage ich nur eins: ja, vielleicht. Aber vielleicht gibt es keine „richtige“ und keine „falsche“ Art zu schreiben. Viele Wege fĂŒhren nach Rom, oder in diesem Fall zu einem fertigen Buch.

Meine Charaktere sind fĂŒr mich fast wie meine Kinder. Auch wenn ich sie grundlegend kenne, verhalten sie sich nicht immer so, wie ich es möchte. Wenn ich dann aber darĂŒber nachdenke, haben sie sich genauso verhalten, wie ich es hatte erwarten können. Auch wenn ihre Entscheidungen fĂŒr mich manchmal dumm erscheinen, so muss ich sie akzeptieren. Sie sind so, wie ich sie erschaffen habe, ob ich es will oder nicht!

(UrsprĂŒnglich veröffentlicht am 1. November 2013)

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